New Orleans meets Bluegrass

MAITANZ mit BLUEGRASS

Bluegrass ist ein schönes Beispiel für den Schmelztiegel. Als die Auswanderer dem Ruf ‘Go West’ folgten und Amerika besiedelten, auf der Suche nach dem gelobten Land, hatten sie nicht viel.  Nur das nötigste um ihre Landwirtschaft zu starten – und im Herzen ihre Lieder und Gesänge. Der eine oder andere hatte noch ein altes Instrument. Die schwarzen Sklaven brachten den Rhythmus. Am Feierabend, am Sonntag, in der Kirche, sangen und spielten sie ihre Lieder aus ihrer Heimat. Reihum. Beim Mitsingen und mitspielen, beim Mischen der Stile, entstand Bluegrass. Diese wunderbare Musik prägte die Entwicklung der musikalischen Kultur nachhaltig, so dass aus diesem musikalischen Schmelztiegel die Basis für Country, Gospel, Rock’n’Roll, Pop – und später dem Hip-Hop gelegt wurde.

From Italy with Love.

BLUEDUST

Sie haben an allen wichtigen, internationalen Festivals ihre Aufwartung gemacht – und veni, vidi, vici, wie die Römer sagen. Sie brillierten. Zwei CDs zeigen ihr grosses Talent und auch ihre Vielseitigkeit. So schleichen sie mitten im Set aus den Appalachen ab, schweifen tief in die 50er Jahre ab, singen That’s allrigth Mama und Blue suede Shoes. Schöne Stimmen, exzellente Musiker und wunderbarer Sound, alles dargebracht mit dem Schmelz der Lateiner… Unsere Frauen werden hin und weg sein.

Banjo

Das Instrument haben die schwarzen Sklaven aus dem Banz Ihrer alten Heimat heraus gestaltet. Das Banza war ursprünglich ein Kürbis mit einem Saitenbespannten Hals aus Holz. Das wurde nachgebaut, verbessert und fand seinen Weg via die Minstrels-Shows zum Ragtime, zum Dixieland und dank den bärtigen Moonshiners, den Schwarzbrennern, zum Bluegrass.  Es sorgt immer noch, und immer wieder, für einen einzigartigen Groove.

BANJOCRACKERS

Zu uns kommen vier Könner und Kenner. Sie nehmen uns mit auf eine musikalische Reise durch New Orleans, quer durch den Ragtime, Old Time Jazz, vom Tiger Rag zum Wildcats Blues zum Dixieland – und dann weiter dem Mississippi entlang.

Kurt Baer am Kontrabass und Fredi Baranowski am Plektrum Banjo legen den harmonischen Teppich der Band. Ruedi Bleuer am Tenor- und Plektrum Banjo sowie Jürg Käser am Tenor Banjo sind für die Melodieführung verantwortlich und liefern sich hie und da musikalische Duelle. Sechszehn groovende Saiten – das ist die magische Formel für die feinen swingenden Banjos Jazz der Banjocrackers, der schweizweit einzigen Banjo-Band. Muss man gehört haben.

BIGSTONE             

Nach ihrem grossen Erfolg beim letzten Gig auf unserer Bühne, lassen die Gentlemen aus dem Zürcher Unterland mit ihren wunderbaren Old Time Country Songs, Bluegrass und Mountain Music wieder bitten. In ihrem Westernwürdigen Old Style Outfit spielen sie temperamentvolle Spirituals, besinnliche Balladen und wilde Tanzstücke.  Seit bald Jahren sind sie als String Band erfolgreich unterwegs. Wieder dabei ist René mit seinem Banjo, neu fiedelt Joachim wunderbare Tunes, während dem Peter am Bass groovt, Beat mit seiner Mandoline perlende Töne beisteuert und Godi mit seiner Gitarre den Lead übernimmt.

 

Ihre CD Wait fort the Wagon ist noch immer ein Meilenstein. Sie ist schlicht und einfach der Inbegriff für Old Time American Music. Diese facettenreiche amerikanische Volksmusik hat in der Schweiz eine grosse Fangemeinde, stille Geniesser im ganzen Land bekannt und beliebt.  And now: Wait for the Wagon…